„Spring in eine Pfütze – trau dich etwas verrücktes und neues zu tun“

Heute ist der Tag „Spring in eine Pfütze und bespritze deine Freunde“ (11.01.2021).

Mich hat dieser Tag für den heutigen Blogbeitrag inspiriert, weil ich es liebe mal was Neues zu probieren und auch mal verrückt zu sein. Gerade in der Arbeit mit Kindern habe ich immer wieder was Neues entdeckt und gelernt, weil Kinder mich durch ihre ehrliche und neugierige Art angesteckt haben.

Eines meiner einprägsamsten Erlebnisse in der Krabbelstube passierte bei einem einfachen Spaziergang. Ich war mit den Kindern auf dem Weg zu einem Spielplatz. Das Wetter spielte an diesen Tag etwas verrückt, von leichten Regentropfen, einer dicken Nebelsuppe und versteckter Sonne war alles dabei.

Wir hatten einen großen Wagen, wo sich 6 Kinder hineinsetzen konnten und zwei Kinder gingen zu Fuß. Als wir da so gingen, sagte ein zweijähriges Mädchen zu mir „Corinna singen.“ Zu Beginn dachte ich mir, ich kann doch jetzt nicht singen, dass hören ja auch andere Leute. Dann dachte ich mir, warum eigentlich nicht, dass Mädchen hatte einen Wunsch, den ich leicht erfüllen konnte. Ich fragte, welches Lied ich singen soll und dann begann ich zu singen. Es war lustig zu beobachten, wie die Menschen rundherum darauf reagierten. Eine ältere Dame lächelte mich an, eine andere Dame schüttelte den Kopf und ein Herr fragte uns, ob das alle unsere eigenen Kinder sind. Info dazu ich war damals 21 und meine Kollegin 25 Jahre.

Zurück zu meinem schönen Gesang, den Kindern machte es Spaß und sie sangen und klatschten mit. Sie waren im Hier und Jetzt und nahmen gar nicht bewusst wahr, was rundherum bei den vorbeiziehenden Menschen passierte. Die Freude in den Augen der Kinder zu sehen, ließ auch mich die Blicke der Menschen rundherum vergessen. Obwohl die meisten durchwegs positiv waren.

Beim Spielplatz angekommen wurde geklettert, gerutscht und im Sand gespielt mit einer Begeisterung die schön zu beobachten war. Hier entdeckte ein einjähriger Junge eine kleine Wasserpfütze, die ihn in seinen Bann zog. Er hüpfte hinein, ging durch, griff mit seinen kleinen Händen hinein und betrachtet sein eigenes Spiegelbild.  

Dieser Tag zeigte mir, dass ich in jedem Moment neues für mich und mein Leben lernen kann, wenn ich mich traue Neues zu entdecken und zu probieren

Ab diesem Tag haben wir beim Spazieren gehen gesungen, aber auch in den öffentlichen Verkehrsmittel wurde nicht Halt gemacht.  Wichtig mit Begeisterung und Elan, weil diese Erlebnisse speichert unserer Gehirn leichter.

„Durch ein Kind wird aus dem Alltag ein neues Abenteuer,

aus Sand eine Burg, aus Farben ein Bild,

aus einem Haus ein zuhause,

aus Plänen Überraschungen,

aus einer Pfütze ein Ozean,

aus einem Lächeln ein Strahlen

und aus Gewohnheiten Leben.“

Autor unbekannt

Jeder Mensch hat eine Komfortzone, in der er sich sicher und geborgen fühlt. Außerhalb der Komfortzone befindet sich die Lernzone, die uns ermöglicht neues zu entdecken, zu lernen und über uns hinauszuwachsen. Wenn wir uns jedoch nicht selbst dazu entscheiden oder der Schritt zu groß ist, können wir auch in eine Panikzone kommen, die unser Gehirn blockiert und somit Lernen nicht mehr möglich ist. Mach kleine Schritte aus deinem Schneckenhaus, um Neues zu entdecken. Es darf auch verrückt sein.

Das heißt: Trau dich deine Komfortzone zu verlassen, um in die Lernzone zu kommen, dich weiterzuentwickeln und zu wachsen. Wichtig dabei ist, schau auf dich, was traust du dir zu und was fühlt sich gut an.

Viel Freude und Spaß beim Ausprobieren!

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